Martener Forum
Förderverein Dortmund-Marten und Germania e.V.

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Pressespiegel

22.11.2018 07:36 Alter: 2 yrs

Der Meilenstein feiert Geburtstag

Fußball-Gespräche und ein Gute-Nacht-Cafe

Marten. Exakt heute vor einem Jahr wurde der "Meilenstein" eröffnet.

Initiatoren ziehen ein positives Fazit - und haben 2019 noch viel vor.

Von Beate Dönnewald

Natürlich gebe es noch Luft nach oben, sagt Monika Rößler. Aber mit dem ersten Jahr des "Meilensteins" sei sie trotzdem mehr als zufrieden. Am 22. November 2017, also vor genau einem Jahr, wurde die Nachbarschaftswerkstatt, In der Meile 2, mit einem großen Fest eröffnet. Hilfestellung gab es unter anderem von der Wirtschaftsförderung und dem "Nordwärts"-Projekt.

Das positive Fazit zieht die Sprecherin des Martener Forums an diesem Vormittag nicht alleine. In der Couch-Ecke des Meilensteins haben es sich auch Pfarrer Christian Höfener-Wolf, Uwe Thielker, Peter Schiefelbein, Magarete Konieczny und Ingo Rößler gemütlich gemacht. Sie alle engagieren sich auf unterschiedliche Weise im Forum.

"Der Meilenstein sorgt für Identifikation, zu unseren Treffen kommen mittlerweile bis zu 40 Leute", erzählt Monika Rößler. Uwe Thielker nickt: "Stimmt, ich fühle mich hier regelrecht mitgerissen", sagt der Betreiber der Musikschule Ristow-Thielker. Er schätze zum einen die Arbeitsatmosphäre im Meilenstein, zum anderen das kreative Zusammenwirken. "Wir haben hier ein gutes Netzwerk, das einfach mal Sachen ausprobiert", ergänzt Magarete Konieczny. Hier sei schon vieles angestoßen worden, manches habe funktioniert, manches nicht. "Aber dann waren wir um eine Erfahrung reicher."

Funktioniert hat in dem ersten Jahr tatsächlich einiges. "Wahnsinn, was auf ehrenamtlicher Schiene hier schon alles gelaufen ist", sagt Peter Schiefelbein. So ist es dem Forum gelungen, im Meilenstein Kunst und Kultur, Weiterbildung, Beratung und Lebenshilfe, Forschung und Stadtentwicklung sowie stadtgesellschaftliches Engagement unter einem Dach zu vereinen. Fred Ape und Professor Tolan sind hier zum beispiel aufgetreten. Michael Soinski vom Naturschutzbund hat spannendes über Fledermäuse erzählt, Bettina Brökelschen und Christiane Köhne haben die erste Kunstausstellung im Meilenstein gezeigt. 

Mittlerweile nutzen auch die Volkshochschule, das Seniorenbüro, das Familienbüro die ehemalige Volksbank-Filiale. Auch wissenschaftlich wird hier gearbeitet: Die Projekte "KuDeQua" ("kultur- und demografiesensible Entwicklung bürgerschaftlich getragenerer Finanzierungs- und Organisationsmodelle für gesellschaftliche Dienstleistungen im Quartier") sowie ZuKur (Zukunft-Stadt-Region-Ruhr) sind hier beheimatet. Zudem nutzen vereine - auch der neu gegründete E-Sport-Dortmund - die Räume für Events und Versammlungen. Rund 2000 Menschen haben laut Forum Angebote und Veranstaltungen im ersten Jahr genutzt. 

Ausblick 2019

Das Martener Forum hat auch weiterhin viel vor - und ein großes Ziel: "Der Meilenstein soll eine marke werden." Auf dem Weg dorthin helfen 2019 unter anderem diese Veranstaltunfen:

Jeden Monat wird die Künstlerin Bettina Brökelschen mit kindern und Jugendlichen malen - für einen Marten-Kalender 2020.

Peter Schiefelbein wird einmal im Quartal eine Fußball-Talkrunde anbieten und dazu jeweils einen Promi einladen.

Die evangelische Elias-Gemeinde wird während des Kirchentags vom 19. bis 23. Juni im Meilenstein ein Gute-Nacht-Cafe einrichten. "Vor dem Schlafengehen können sich die Kirchentag-Besucher hier noch einmal treffen", so Pfarrer Höfener-Wolf.

Es sind Veranstaltungen, speziell für jugendliche zu "70 Jahre Grundgesetz" und "Europawahl" geplant.

Es wird wieder "Unter den linden", im und am Meilenstein gefeiert.

Das letzte Wort an diesem Vormittag hat Ingo Rößler. Eine Sache möchte er noch loswerden. "Der graben zwischen Marten Germania und Alt-Marten ist kleiner geworden. Auch viele Germanen kommen zu dem Sitzungen des Martener Forums im Meilenstein.

Wir freuen uns mit

Über den Meilenstein haben wir in den vergangenen Monaten häufig berichtet. Das hat auch für kritische Stimmen gesorgt: Marten sei zu häufig im Blatt, hieß es einige male. Die rasante Entwicklung der Nachbarschaftswerkstatt und die große Zahl der Veranstaltungen dort haben auch uns überrascht. Dahinter steckt harte und kontinuierliche Arbeit bürgerlichen Engagements. Das allein genügt aber nicht - um erfolgreich sein zu können, sind die Akteure wie das Forum auch auf Öffentlichkeit angewiesen. Nur so werden sie und ihr Angebot wahrgenommen. Wir freuen uns, dass wir diesem "Kind" beim Laufenlernen helfen konnten - und werden es gerne auch beim Erwachsenwerden begleiten. 

RN vom 22. November 2018

Fotos: RN, Stephan Schütze, Oliver Schaper

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Mach' mit - damit jedes Kind/ jeder Jugendliche dabei sein kann
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Wir sind eine Kooperation mit dem Wir-am-Hörder-Neumarkt e.V. eingegangen.